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Entstehungsgeschichte der Baumberge


Hier den langen Text einfügen, der sich in dem Dokument "Schulwanderweg Internetseite" hier befindet:

I:\Projekte\WHB_Buchprojekt\Umsetzung\Inhalt\Texte\Homepage

Unbedingt Titel und Überschrift wie folgt bearbeiten:

Überschrift: Die Stationsnummer zweistellig einarbeiten, dann minus mit dem Wort "Ergänzung" in Großbuchstaben und Leerzeichen, so für diese Station:

02 - ERGÄNZUNG

Dann den Link ändern unter "Suchmachinenoptimierung - benutzerdefinierte URL"- Immer das Wort "kuckuck" minus zweistelliger Stationsnummer minus das Wort "mehr" (ohne Leerzeichen); für diese Station so:

kuckuck-02-mehr

Hier in den Baumbergen finden sich die jüngsten Gesteinsschichten des sogenannten Münsterländer Kreidebeckens. Sie wurden am Ende der Kreidezeit vor 75 Millionen Jahren abgelagert, als die Landschaft von einem lichtdurchfluteten tropischen Meer gekennzeichnet war. In den Meeren herrschte reiches Tier- und Pflanzenleben. Über einen Zeitraum von 25 Millionen Jahren sammelten sich die Kalkschalen der abgestorbenen Tiere und Pflanzen auf dem Meeresboden an, mit ihnen alles, was von den umliegenden Festländern eingeschwemmt wurde: sandiges, kalkiges, toniges Material.

Im für die Baumberge wichtigen Zeitalter, dem Ober-Campan (der letzten Phase der Oberkreide), traten schließlich Veränderungen ein: das Meer verkleinerte sich, es bildeten sich lokale Senken und submarine Schwellen entstanden. Ganze Pakete von Ablagerungen aus den festlandsnahen Bereichen und von den Schwellen rutschten in tiefere Teile des Meeres. Diese Schlammlawinen rissen auch Tiere und Pflanzen mit und lagerten sie in den Senken ab. In diesem Ablagerungsraum entstanden die Baumberger Gesteinsschichten. Die „verschütteten“ Pflanzen und Tiere versteinerten im Laufe der Zeit und sind noch heute in den Steinbrüchen während Führungen zu finden.

Neben dem Baumberger Sandstein wurden gelegentlich auch die großen, versteinerten Ammoniten in die Häuser eingearbeitet.

Der Höhenrücken der Baumberge weist ein abwechslungsreiches Relief auf. Es zeugt von den alten Sandsteinbrüchen und Mergelkuhlen, die seit dem frühen Mittelalter zum Abbau des hellgrauen bis gelblichen, sandigen Kalkmergelsteins angelegt wurden. Der Baumberger Sandstein wurde zunächst für Kirchenbauten verwendet und erst etwa ab dem 14. Jahrhundert zunehmend auch für Höfe und Häuser genutzt. Verwendungsbeispiele sind Schloss Darfeld, Schloss Nordkirchen und in Münster die Fassaden am Prinzipalmarkt. Zahlreiche Bildstöcke sowie viele Fassaden, Fenster- und Türeinfassungen der Höfe im Münsterland sind durch den Sandstein geprägt. Von den ehemals fast 30 Steinbrüchen sind heute noch zwei in Betrieb.