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Schutzgebietsvorstellung NSG Steverquellen

17.11.2021

Im NSG Steverquellen befinden sich mehrere oberflächennahe Quellwasseraustritte, die die Stever speisen, sodass die Menge des Quellwassers bachabwärts sehr schnell zunimmt und die Wasserkraft bereits nach 1-2 km durch zwei Mühlen in der Bauernschaft Stevern genutzt werden kann.

Das Stevertal ist durch Grünlandnutzung mit verschiedenen Pflanzengesellschaften geprägt. Bspw. befinden sich auf einigen Flächen wertvolle und artenreiche Feuchtgrünlandbestände mit Kuckucks-Lichtnelken (Lychnis flos-cuculi), Sumpf-Dotterblumen (Calthion), Nass- und Feuchtweiden (Cynosurion) sowie feuchte Hochstauden wie Mädesüß (Filipendulion) und Großseggen (Carex acutiformis). Größtenteils werden diese Flächen im Rahmen des Vetragsnaturschutzs extensiv genutzt.

Quellen sind sehr empfindliche Lebensräume. Das Betreten der Quellen schadet Kleinstlebewesen und dem Feuersalamander. Aus diesem Grund ist es streng verboten, durch die Quellen zu laufen.

 

Fotos: Birgit Stephan, Kerstin Wittjen