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Rieselfelder Appelhülsen

17.03.2021

SCHUTZGEBIETSVORSTELLUNG

Die Rieselfelder Appelhülsen wurden 1953 angelegt. Damals dienten diese zur Verrieselung von Molkerei- und Haushaltsabwässern, die durch den sandigen Boden „gereinigt“ wurden. So entstand ganz nebenbei ein wichtiges Feuchtgebiet für viele Tier- und Pflanzenarten. Nach dem Bau einer Kläranlage blieb das Gebiet bestehen und wurde 1986 als 6,7 ha großes Naturschutzgebiet ausgezeichnet.

In den Rieselfeldern Appelhülsen gibt es drei Wasserbecken, deren Ränder Flachwasserzonen, Schlammgebiete und Schilf- bzw. Röhrichtbestände prägen. Im Frühjahr und Herbst können im NSG seltene Vögel angetroffen werden, die von dem Insektenreichtum in und an den Gewässern profitieren.

Seit Oktober können die verschiedenen Arten aus einer Vogelbeobachtungshütte ungestört entdeckt werden. Mit etwas Glück sind seltene Schnepfen- und Entenarten, sowie diverse Watvögel zu beobachten.

Foto: Walter Weigelt