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Das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., das Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster, die EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH und die NLU-Projektgesellschaft haben erfolgreich am landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb im Rahmen des Ziel2.NRW-Programms - Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung - teilgenommen.
Ihr Beitrag „FFH-Identitäten vernetzen - Westfälisches Naturerbe kennen und erleben“ gehört zu den Wettbewerbsgewinnern, die nun von der Bezirksregierung Münster mit Mitteln des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert werden.
Von 2012 bis 2015 führen die Projektpartner nun dieses innovative Naturtourismus-Projekt durch, in dem Schutzgebiete von europäischer Bedeutung NATURA 2000 mittels moderner GIS-, GPS- und Kommunikationstechnologien erlebbar gemacht werden. Am Beispiel der NATURA-2000-Gebiete des Kreises Coesfeld entwickeln die Projektpartner in einer Pilotanwendung unter anderem ein Web-lnformationsportal und ein mit dem Portal verbundenes mobiles GPS-gestütztes Navigations- und Informationssystem. Mit einem Smartphone können Naturinteressierte so beispielsweise Informationen zu den Schutzgebieten und den dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten standortgenau aufrufen. Diese moderne Art Natur zu erleben und Wissen zu vermitteln, wird auch durch die vielfältigen Vermittlungsformen wie Text- und Audiodateien, Bilder und Filme gewährleistet. Besucher haben je nach themen- und anforderungsspezifischen Wünschen die Möglichkeit Ausflüge in die Natur individuell zu planen und mit Hilfe des Navigationssystems auf dem Smartphone durchzuführen.
Das Projekt beginnt Anfang 2012 mit einer umfangreichen Erhebung der naturtouristischen Angebote und Potentiale sowie der vorhandenen touristischen Infrastruktur wie Wander- und Radwege. Parallel wird mit der Entwicklung des Web-lnformationsportals und der zugehörigen Apps begonnen.



NATURA-2000-Gebiete im Kreis Coesfeld

Die Europäische Union hat es sich zur Aufgabe gemacht, zum Schutz gefährdeter wildlebender Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume ein europaweites Schutzgebietsnetz zu schaffen. Grundlage für dieses sogenannte NATURA-2000-Netzwerk sind insbesondere die Vorgaben der 1992 von der EU erlassenen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie), also einer Richtlinie, die sich mit Tieren, Pflanzen und deren Lebensräumen auseinandersetzt, und der europäischen Vogelschutzrichtlinie.
Im Kreis Coesfeld existieren 20 sehr unterschiedliche NATURA-2000-Gebiete, wie beispielsweise das Venner Moor, die Baumberge und die Wälder Nordkirchen. Sie beherbergen zahlreiche charakteristische und seltene Lebensräume und Arten.


Projektförderer



Dieses Projekt wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Programms für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.