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Neue Kartiersaison beginnt

Neue Kartiersaison beginnt - wir suchen Unterstützung!


Auftaktveranstaltungen zur Kartiersaison

Helfen Sie mit die letzten botanischen Schätze im Kreis Coesfeld zu entdecken und zu erhalten!

1. Infoveranstaltung am 18.05.2017, 18:00 bis 19:30 Uhr


In NRW sind in den letzten 50 Jahren circa 40 % des Grünlands verschwunden. Viele typische Wiesenarten sind noch am Wegesrand oder in den Gräben zu finden.
Viele Ehrenamtliche machen sich begleitet vom Naturschutzzentrum auch in diesem Jahr zu Fuß oder mit dem Fahrrad wieder auf die Suche nach den artenreichsten Säumen.
Sowohl Hobby-Botaniker als auch Laien sind herzlich auf den Alten Hof Schoppmann zu einer Infoveranstaltung eingeladen.

Mitmachen kann jeder!

Artenreiche Wegränder können leicht erkannt werden und man lernt viel über die Coesfelder Pflanzen. Wer sich bereits mit der Methodik vertraut machen möchte findet diese » hier [951 KB] .

Für die Infoveranstaltung ist keine Anmeldung notwendig.


2. Geländebegehung zur Einarbeitung am 20.05.2017 , 10:00 - 12:30 Uhr

Die Kartierung wird bei einem Spaziergang in der Nähe des Pferdehofs Hövel (Nottuln) praktisch erprobt. Zu Fuß erkunden wir artenreiche Gräben, halten nach Margeriten Ausschau und lernen den Unterschied zwischen der Wilden Möhre und dem Wiesen-Kerbel kennen.
Die gesammelten Daten über die artenreichen Wegränder werden im Naturschutzzentrum ausgewertet und sind wichtige Grundlage für die Absprache über eine ökologisch optimierte Pflege der Wegeränder.

Zur Kartierung melden Sie sich bitte an unter 02502-9012310 (Mo.-Do. 09:00-16:00 Uhr, Fr. 09:00-13:00 Uhr).





















Erste Ergebnisse - Vielfalt am Wegesrand?


Kartierung 2016: Christine Bendix, Irene Bolle, Bernd Brüning, Anja Eirich, Helene Gerleve, Antje Kleinschneider, Tim Knöpper, Detlev Kröger, Karin Parpin, Winfried Rusch, Dagmar Seppeler, Jochen Slütter, Christiane Terjung, Familiengruppe des NABU Kreis Coesfeld und weitere Kartierer.


Viele fleißige Helfer sind dem Aufruf des Naturschutzzentrums gefolgt und haben Ausschau nach bunten Ecken im Kreis Coesfeld gehalten. An dieser Stelle allen ein herzliches Dankeschön! Insgesamt konnten so in der kurzen Zeit von Anfang Juli bis Ende August 2016 circa 160 ha Wegränder erfasst werden. Artenreiche Wegränder wurden anhand von Zeigerarten, wie Margerite oder Kuckucks-Lichtnelke, identifiziert. Lediglich auf 22 % konnten noch Zeigerarten entdeckt werden, an mehr als drei Viertel der Wegränder waren kaum noch buntblühende Kräuter vorhanden! Die Kartierer waren außerdem aufgerufen von jedem Wegrand ein Bild zu machen. Dieses hilft nun dem Naturschutzzentrum dabei, anhand der Daten ein Pflegekonzept zu entwickeln, um die artenreichen Wegränder zu erhalten und zu entwickeln. Im Gespräch mit z.B. Städten, Gemeinden und Landwirten wird nach Möglichkeiten gesucht, die Pflege der Wegränder naturschutzfachlich umzugestalten. Dabei kann jeder mitwirken. Praktische Wegrandpflege übernehmen – mit Trecker oder Motorsense, oder das Team der Kartierer in der kommenden Vegetationsperiode bei der Suche nach bunt blühenden Wegrändern unterstützen.



Kreis Coesfeld blüht auf - Vielfalt am Wegesrand!

Bunte Wegränder: Ein Gemeinschaftsprojekt


Die Säume im Kreis Coesfeld haben ein großes ungenutztes Potenzial – ihre Entwicklung ist ein Gewinn für alle beteiligten Akteure:
Nahrungs-, Rückzugs-, Fortpflanzungs- und Überwinterungsmöglichkeiten für Tiere können geschaffen und optimiert werden;

Blütenreiche Säume entlang von Wegen und Flurstücksgrenzen können die verbliebenen artenreichen Flächen im Kreis Coesfeld wieder vernetzen und ermöglichen den Austausch zwischen lokalen Kleinpopulationen;

der im Kreis Coesfeld selten gewordene, europäisch geschützte Lebensraumtyp „Artenreiche Glatthaferwiese“ kann sich wieder ausbreiten;

der Aufwuchs der artenreichen Säume kann in Hinblick auf das ab 2020 gültige Gebot (§ 40 Abs. 4 BNatSchG), in der freien Natur ausschließlich gebietsheimisches Saatgut zu verwenden, sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden – eine Florenverfälschung wird vermieden;

Nützlinge landwirtschaftlicher Kulturen können durch artenreiche Säume gefördert werden; der Erholungswert und die Attraktivität der Landschaft kann gesteigert werden.


Bei weiteren Fragen zur Pflege Ihres Wegrandes wenden Sie sich an:

Anja Eirich, M.Sc. Landschaftsökologie
Telefon: 02502-9014384
E.-Mail: » » anja.eirich@naturschutzzentrum-coesfeld.de


Grüne Wüste oder buntes Schmetterlingsparadies?

„Die Raupen des Großen Ochsenauges (Maniola jurtina) ernähren sich von Gräsern des Wegrandes wie dem Gewöhnlichen Ruchgras, dem Wiesen-Rispengras oder dem Flaumigem Wiesenhafer.


Das haben Sie selbst in der Hand. Die Pflege entscheidet darüber, ob ein Wegrand bunt wird und Insekten anlockt oder ob er in einheitlicher Farbe die Landschaft grün malt.

Eine erste Hilfe zur fachgerechten Pflege auf dem Weg zum bunten Saum finden Sie » hier [1.801 KB] .


Unsichtbare Vielfalt


Egal ob sie von Ameisen transportiert werden, das Wassertaxi nutzen oder sich dem Wind anvertrauen – Pflanzen die aus eigener Kraft neue Gebiete erobern sind herzlich willkommen. Über Jahrhunderte hat sich unsere heimische Pflanzenwelt an die Lebensbedingungen im Münsterland angepasst. Sie haben dem Wind getrotzt, den Regen erduldet und mit Pilzen und pflanzenfressenden Insekten unbeobachtete Schlachten ausgetragen. All ihre Strategien haben Sie an ihre Nachkommen vererbt. Der komplexe Prozess der Anpassung an die lokal sehr unterschiedlichen Bedingungen blieb vielfach unbemerkt. Die Vielfalt unserer Pflanzen endet nicht bei der Unterscheidung von Margerite, Kamille und Gänseblümchen. Der Teufel steckt im Detail. Die Kräuter des Rheinlandes müssen andere Herausforderungen meistern als die des Münsterlandes - dies zeigt sich in der spezifischen Anpassung an ihre Lebensräume. Mögen sie sich äußerlich noch so ähnlich sehen, die inneren Werte sind hier entscheidend. Neben der sichtbaren Vielfalt gibt es auch die unsichtbare Vielfalt – auf genetischer Ebene. Diese ist mit dafür verantwortlich in welchem Zeitraum ein Individuum blüht, wie es auf Trockenstress reagiert oder ob es gegen die Angriffe von Parasiten gewappnet ist.

Der Verlust der Blütenvielfalt in der Landschaft fällt immer mehr Menschen in unserer Zeit auf. Der schnelle Griff zur Samentüte liegt nahe. Eine gute Absicht steckt dahinter, das Ergebnis ist fatal: Die unsichtbare Vielfalt geht verloren! Stattdessen sollte auf lokales Saatgut zurückgegriffen werden – aktuell verfügbar als Mahdgut von artenreichen Wiesen.

Das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e. V. hat eine » Tabelle [142 KB] erstellt, die weitere Möglichkeiten aufzeigt, wie der Kreis Coesfeld wieder mit seinen heimischen Arten aufblühen kann!

Bei Rückfragen können Sie sich gerne beim Naturschutzzentrum melden!


Wir wollen es wissen - Helfen Sie uns?

Wir wollen es wissen und suchen Unterstützung!

Was blüht an den Wegerändern im Kreis Coesfeld?

Das für den gesamten Kreis Coesfeld herauszufinden, schaffen wir nicht alleine. Deshalb brauchen wir Unterstützung!

Am 10.07.2016 um 14:00 Uhr findet deshalb eine Exkursion statt, um botanisch Interessierte anhand einer Liste von 30 leicht erkennbaren Zeigerarten in das kartieren einzuarbeiten. Treffpunkt ist der Gasthof Peters, Ondrup 18 in Lüdinghausen. Bitte bringen Sie möglichst ein Fahrrad mit, da sonst nur an einem Teil der Exkursion teilgenommen werden kann (ca. 1,5 Stunden).

Die gesammelten Daten werden im Naturschutzzentrum ausgewertet und sind wichtige Grundlage für die Absprache einer ökologisch optimierten Unterhaltung der Wegeränder.
Zehn botanisch Begeisterte unterstützen uns bereits dabei. Weitere freiwillige Helferinnen und Helfer sind willkommen und herzlich eingeladen, an der o. g. Exkursion teilzunehmen.

Helfen Sie mit, die botanischen Schätze im Kreis Coesfeld zu entdecken und zu erhalten!

Ansprechpartnerin:
Anja Eirich, M.Sc. Landschaftsökologie
Telefon: 02502-9014384
E.-Mail: » » anja.eirich@naturschutzzentrum-coesfeld.de




Die ersten Kartierer legen los…....

Mit dem Duft von frischem Heu in der Nase einen bunten Blumenstrauß am Wegesrand für den Frühstückstisch pflücken – häufig sind es die kleinen Dinge die uns glücklich machen. Von vielen unbeachtet und in letzter Zeit selten gewordene Wildpflanzen konnten bei der Exkursion zur Vorbereitung auf die Kartierung von Feldsäumen am vergangenen Sonntag entdeckt werden. Das duftende Mädesüß und der Baldrian färbten die Gräben in weiß und rosa, Gilbweiderich sorgte für gelbe, Blutweiderich für pinke Tupfer. Auch an den Wegrändern war Einiges zu entdecken: Die schlanken kerzenförmigen Blütenstände des Odermennig, rankende Wicken, das vertraute Antlitz der Margeriten und der Wiesenbocksbart um nur einige zu nennen. Bei Wiesen-Platterbse und Gewöhnlichem Hornklee musste ganz genau hingeschaut werden um den Unterschied zu bemerken. Insgesamt wurden 25 der 42 Zeigerarten für artenreiche Randstrukturen von den Teilnehmern entdeckt. Leider sind viele dieser Pflanzen an den Wegrändern im Kreis Coesfeld verschwunden.

Das Naturschutzzentrum macht sich nun mit (bisher) 17 ehrenamtlichen Kartierern auf die Suche nach den letzten Schätzen. Doch der Kreis Coesfeld ist groß, wer noch teilnehmen möchte kann sich gerne im Naturschutzzentrum melden.



Ansprechpartnerin:
Anja Eirich, M.Sc. Landschaftsökologie
Telefon: 02502-9014384
E.-Mail: » anja.eirich@naturschutzzentrum-coesfeld.de


Bunte Ecken gesucht

„Weil wir sie nicht kannten, haben wir sie gar nicht mehr gesehen, und weil wir sie nicht mehr gesehen haben, ist es uns auch nicht aufgefallen, als sie nicht mehr zu sehen waren.“ (Klaus Meyer-Abich).

Wo blühen Odermennig und Skabiosen-Flockenblume? Wo schmarotzt der Große Klappertopf an Gräsern im Feldsaum? Wo ist das Sumpf-Blutauge noch zu finden? In NRW ist fast die Hälfte der circa 2.000 vorkommenden Pflanzenarten in ihrem Bestand gefährdet.

So weit soll es im Kreis Coesfeld nicht kommen, deshalb möchten das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. und der Arbeitskreis „Artenvielfalt im Kreis Coesfeld“ sich auf die Suche nach artenreichen Säumen und seltenen Pflanzen machen.

Botanisch versierte und interessierte sind am 05.07.2016 um 18 Uhr herzlich auf den Alten Hof Schoppmann zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Neben der Vorstellung der Florenkartierung NRW durch Thomas Hövelmann wird die Methodik zur Erfassung artenreicher Feldsäume vorgestellt. Für die Florenkartierung können die Daten direkt im Gelände mit Hilfe einer App eingegeben werden – aber auch die Kartierung mit Stift und Papier ist möglich. Die Erfassung artenreicher Feldsäume kann mit einer schönen Fahrradtour am Wochenende verbunden werden.

Helfen Sie mit die letzten botanischen Schätze im Kreis Coesfeld zu entdecken und zu erhalten!


Ansprechpartnerin:
Anja Eirich, M.Sc. Landschaftsökologie
Telefon: 02502-9014384
E.-Mail: » anja.eirich@naturschutzzentrum-coesfeld.de
Bürozeiten: Dienstag bis Freitag, 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr