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Wir haben es geschafft.....

..wir sind in Darup angekommen

Wir haben es geschafft und sind in unseren neuen Räumlichkeiten auf dem Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup angekommen.

Dank der vielen helfenden Hände hat der Umzug sehr gut geklappt und es gibt keine Aktenhaltung in Kartons mehr.
In den vielen Schränken konnte nun endlich alles übersichtlich untergebracht werden und es ist ein schönes Gefühl, alles zu finden was man sucht.

Die Daruper haben uns herzlich aufgenommen; wir fühlen uns sehr wohl hier.


Also, hier unsere neue Adresse:

Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e. V.
Alter Hof Schoppmann
Am Hagenbach 11
48301 Nottuln-Darup
info@naturschutzzentrum-coesfeld.de



Telefon Zentrale: Marion Companie 02502-90 123 10
Fax: 02502-90 123 12

Durchwahlen:
Thomas Zimmermann, Geschäftsführer 02502-90 143 80
Kerstin Wittjen, wissenschaftliche Mitarbeiterin 02502-90 143 81
Matthias Olthoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter 02502-90 143 82
Birgit Stephan, wissenschaftliche Mitarbeiterin 02502-90 143 83
Eva Rosinski, wissenschaftliche Mitarbeiterin 02502-90 143 84


Neue Nachweise der Bechsteinfledermaus

Neue Nachweise der Bechsteinfledermaus

Im Sommer 2013 gelang in den Baumbergen die Entdeckung von zwei Kolonien der seltenen Bechsteinfledermaus. Vom Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld beauftragte Fledermauskundler/innen waren in zwei Waldgebieten bei Nottuln fündig geworden. In den Baumbergen sind nunmehr sechs Fortpflanzungs-Kolonien der Bechsteinfledermaus bekannt. Somit stellen die Baumberge einen wesentlichen Verbreitungsschwerpunkt der Art in Nordrhein-Westfalen dar. Die auch als „Urwald-Fledermaus“ bezeichnete Bechsteinfledermaus ist zur Fortpflanzungszeit auf alte Laubwälder angewiesen, wo sie in Baumhöhlen und -spalten Unterschlupf findet.

Jetzt im Spätsommer versammeln sich die Bechsteinfledermäuse an alten Brunnenschächten in den Baumbergen um dort zu „schwärmen“. Dieses spätsommerliche Treffen und miteinander umherfliegen am Winterquartier dient vermutlich seiner Erkundung, aber auch der Suche nach Geschlechtspartnern für die Paarung. Ab dem Spätherbst werden sie hier dann - frostsicher und vor Störungen geschützt - überwintern.

Während der Erhalt der bekannten Überwinterungsplätze im Kreis Coesfeld dauerhaft gesichert ist, arbeitet das Naturschutzzentrum am Schutz der besiedelten Wälder. Ein großer Erfolg ist die aktuelle Ausweisung des neuen Wildnisgebietes „Nonnenbachtal“ durch das Land NRW. In diesem 44 Hektar großen Gebiet wird die forstliche Nutzung ab dem jetzigen Zeitpunkt dauerhaft eingestellt, so dass sich der für die Bechsteinfledermaus und zahlreiche weitere Arten so wichtige Alt- und Totholzanteil deutlich erhöhen wird.

Im Rahmen des landesweiten Programmes sind im Kreis Coesfeld über 300 ha „Wildniswälder“ auf landeseigenen Waldflächen aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen worden. Mehr Information zu den Wildnisgebieten und deren genaue Lage finden Sie unter » www.naturschutzinformationen-nrw.de/wildnis/de/start.


Gewässer- und Hochwasserschutz im Einklang

Renaturierungsmaßnahmen an der Münsterīschen Aa

Auf einem Teilabschnitt an der Kreisstraße 1 wurde der Lauf der Aa ökologisch aufgewertet. Als Träger der Maßnahmen, die mit Genehmigungsbehörden beim Kreis Coesfeld und dem Wasserverband im Vorfeld abgestimmt wurden, konnte die Gemeinde Havixbeck das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. gewinnen. Für die Arbeiten am Gewässer konnte über die Bezirksregierung Münster eine 80 %ige Förderung vom Land und der Europäischen Union eingeworben werden.

Unter fachkundiger Anleitung eines Wasserbauingenieurs wurde die Neueinrichtung einer Aaschleife mit einer so genannten Sekundäraue umgesetzt. Der Boden wurde bis zur Mittelwasserlinie abgetragen, weil dieser Bereich häufiger überschwemmt wird und somit als Rückhalteraum Entlastung nach Starkregenereignissen bietet. Daneben wurde das Bett der Aa etwas verbreitert, um Platz für kleine Sandbänke zu schaffen, ohne das der erforderliche Wasserabfluss behindert wird.
Durch die neuen Strukturen entstehen wechselfeuchte Biotope, die den Wasserlauf als Lebensraum z.B. für Fische und andere Wasserbewohner aufwerten. Solche Gewässerabschnitte spricht man heute als ökologische Trittsteine an. Von hier aus kann eine Wiederbesiedlung anderer Abschnitte stattfinden, die nicht renaturiert werden können. Der anfallende Bodenaushub wurde entlang der Westgrenze der Parzelle als Grundlage für eine zukünftige Wallhecke eingebaut.

Ursprüngliches einziges Ziel war die Herrichtung der gemeindeeigenen Fläche im Überschwemmungsgebiet der Aa für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Die Beteiligten waren sich aber schnell einig, dass auf dieser kommunalen Fläche zusätzlich Maßnahmen am Gewässer umgesetzt werden sollen. Hier wurden für die Bauleitplanung erforderliche Ausgleichsmaßnahmen und die notwendige Umsetzung der Europäischen-Wasserrahmenrichtlinie flächenschonend kombiniert.


Die Ausgleichsmaßnahmen auf der übrigen Fläche wurden im zweiten Schritt in Angriff genommen. Die Fläche wurde als Grünlandfläche ghergerichtet, die extensiv beweidet wird. In der Fläche sdelbst wurde ein Kleingewässer angelegt. Mit der Pflanzung der Wallhecke wurden die Arbeiten Ende 2013 abgeschlossen.

Die Renaturierung der Münster`schen Aa bei Hohenholte zeigt, wie gut sich Gewässer- und Hochwasserschutz miteinander vereinen lassen. Die neu angelegte Sekundäraue fungiert schon bei jährlichen Hochwasserereignissen als 1.700 m³ großer Retentionsraum


Wald-Pflanzaktion im Industriepark

Auf dem ehemaligen Kasernengelände in der Nähe von Coesfeld wird in der so genannten „Grünen Mitte“ mitten im Industriepark Nord.Westfalen eine 11 ha große Heidefläche entwickelt. Seit 2013 weiden dort auch Bentheimer Landschafe. Bei der Umsetzung kooperieren das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. und der Verein Interkulturelle Begegnungsprojekte (IBP).
Am 22.3.2014 fand nun eine große Pflanzaktion statt, bei der das Naturschutzzentrum und IBP von ehrenamtlichen Helfern der NaBu-Familiengruppe unterstützt wurden. Voller Tatendrang trafen sich am Samstagmorgen über 30 Erwachsene und Kinder. Bis Mittag waren rd. 1.200 junge Pflanzen in der Erde. Zum Einsatz kamen heimische Arten wie Eiche, Eberesche, Rote Hullunder, Faulbaum und Heckenrose, die mit den trockenen, nährstoffarmen Bodenverhältnissen gut zurecht kommen. In den nächsten Wochen pflanzen Mitarbeiter von IBP mit fachlicher Begleitung des Naturschutzzentrums weitere Bäume und Sträucher auf der ca. 10.000 m⊃2; großen Fläche. So entsteht langfristig eine Waldverbindung zwischen der Grünen Mitte, durch die Gewerbeflächen hindurch, bis in die angrenzende freie Landschaft. Diese Verbindung dient als Wanderkorridor z. B. für Fledermäuse sowie als Ersatz für Bäume, die im Industriepark gefällt wurden.
Nach vier Stunden schweißtreibender Arbeit waren alle Beteiligten zu einer leckeren Suppe eingeladen. Und pünktlich zum Essen kam der angesagte Regen. Da saßen alle schon müde aber regengeschützt unter dem Dach der Firma Krampe, die extra für diesen Anslass das Werkstor geöffnet hatte.

Weitere Informationen zur Grünen Mitte finden Sie unter der Rubrik » „Projekte/Grüne Mitte“ auf dieser Homepage.



Besuch von der Regierungsvizepräsidentin

Von links nach rechts:
Sieglinde Beerhorst, Kuratoriumssprecherin Naturschutzzentrum, Norbert Blumenroth, Hauptdezernent des Dezernates für Natur- und Landschaftsschutz, Frau Regierungsvizepäsidentin Dorothee Feller, Maya Poguntke, Dezernentin, Thomas Zimmermann, Geschäftsführer des Naturschutzzentrums, Ludger Streyl, Vorsitzender des Naturschutzzentrums

Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller hat heute (30. April) gemeinsam mit Herrn Norbert Blumenroth und Dezernentin Maya Poguntke, das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld besucht.

Begrüßt wurden sie dort vom Ersten Vorsitzenden Ludger Streyl, Kuratoriumssprecherin Sieglinde Beerhorst, Geschäftsführer Thomas Zimmermann und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Kerstin Wittjen.

Nach einem Vortrag über die Arbeit des Naturschutzzentrums und einem kurzen Rundgang folgte noch eine Exkursion in das Naturschutzgebiet "Letter Bruch". Aktuell sind im Kreis Coesfeld 78 Naturschutzgebiete mit etwa 6.300 Hektar Fläche zu betreuen. Damit hat sich die Schutzgebietsfläche seit der Gründung des Naturschutzzentrums verdoppelt.
Vor Ort gab es dann die Gelegenheit, aktuelle Naturschutzthemen wie „Betreuung öffentlicher Naturschutzflächen“, „Vertragsnaturschutz“, „Artenrückgang und Artenschutz“ oder die „Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen“ am praktischen Beispiel zu vertiefen.