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Erste Bausteine im Projekt Schlösserache umgesetzt

„Erlebte Natur- und Kulturlandschaft in der Schlösserachse Nordkirchen & Westerwinkel“ heißt ein Natur-Tourismusprojekt, das bis 2012 unter Federführung des Naturschutzzentrums Kreis Coesfeld e.V. umgesetzt wird. Im Jahr 2010 hat das Naturschutzzentrum gemeinsam mit den Projektpartnern bereits zahlreiche Bausteine bearbeitet.
So wurde ein Wegekonzept für die Wander- und Fahrradrouten erarbeitet. Im weiteren Projektverlauf sollen dann ab 2012 ein Faltblatt und Wegemarkierungen im Gelände Besucher bei der Orientierung und dem Entdecken der vielfältigen Natur zwischen dem Schloss Westerwinkel und dem Schloss Nordkichen unterstützen. Auch an zahlreichen Informationstafeln - beispielsweise zum „Letzen Wolf von Westfalen“ - wurde inzwischen intensiv gearbeitet, so dass sie im kommenden Jahr layoutet und gedruckt werden können. Für einen akustischen Rundgang wurden 2010 die ersten sechs von 16 Hörstationen fertig gestellt.
Ebenfalls in Arbeit ist ein Walderlebnispfad, den der Hegering Nordkirchen umsetzt.
An geplanten „Ruheinseln“ in der Schlösserachse steht die sinnliche Wahrnehmung der Natur im Zentrum des Naturerlebens. Für die Ausgestaltung dieser Punkte hat die Akademie für Gestaltung in Münster einen Studentenwettbewerb durchgeführt. Besonders beeindruckt haben die entworfenen Wanderliegen, die nun im Gelände aufgestellt werden sollen. Zusammen mit der Akademie wurde auch ein Steg geplant, der an dem im Sommer 2010 neu angelegten Amphibiengewässer nahe dem Schloss Nordkirchen errichtet werden soll.
Zu den weiteren Projektbausteinen, für die bereits Planungen durchgeführt wurden, gehören unter anderem eine Brücke und ein Steg über den Goorbach und der Umbau der sogenannten Spatzenvilla zu einem offenen Wanderunterstand.

2010 wurden auch Konzepte für Wanderexkursionen - vom poetischen Spaziergängen, über Erlebnisangebote für Kinder bis hin zu einem Angebot „Wandern - Bewegen - Rhythmus“ - fertig gestellt. Hieraus entsteht zur Zeit ein über 20 Exkursionen umfassendes Veranstaltungsprogramm, das im Frühjahr 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Auf alle Projektbeteiligten wartet auch 2011 wieder viel Arbeit. Ab nächsten Sommer dürften Sie nach und nach weitere Ergebnisse, wie zum Beispiel auch zwei Natur-Kunstwerke zu den Themen Wasser und Insekten bei ihren Spaziergängen vor Ort entdecken können.

Das Projekt wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des „Programms für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege“ des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW und mit Fördermitteln aus dem „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ EFRE umgesetzt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie » hier.


Westfälisches Naturerbe erleben

Unter der Überschrift „Tourismuswettbewerb Erlebnis NRW abgeschlossen, 43 Millionen Euro für 56 Projekte“ gab Umweltminister Johannes Remmel am 16.11.2010 in Düsseldorf die Gewinner des Wettbewerbs um Fördermittel aus dem NRW-EU-Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013“ (EFRE) bekannt. Sein Fazit: „Viele der ausgezeichneten Tourismus-Projekte machen Lust auf die Naturschätze in Nordrhein-Westfalen. Und wer unsere Natur und Heimat intensiv erlebt, möchte das Naturerbe auch schützen und bewahren.“
Natur mittels moderner GIS-, GPS- und Kommunikationstechnologie erlebbar zu machen, ist das Ziel der jetzt prämierten Projektidee „Westfälisches Naturerbe erleben“, die das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. gemeinsam mit seinen Projektpartnern, dem Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster, der EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH und der NLU-Projektgesellschaft ab 2012 umsetzen will. In einer Pilotanwendung werden am Beispiel der FFH-Gebiete des Kreises Coesfeld unter anderem ein Web-lnformationsportal und ein mit dem Portal verbundenes mobiles GPS-gestütztes Navigations- und Informationssystem entwickelt. Die GPS-gestützte Verknüpfung der Informationen zu den FFH-Gebieten mit dem jeweiligen Standort des Gastes ermöglicht so beispielsweise die Darstellung der typischen Tier- und Pflanzenarten eines Lebensraumes über Bilder, Filme oder Text- und Audiodateien, die standortgenau aufgerufen werden können. Darüber hinaus erhält der Gast weiterführende Hinweise etwa über Ausstellungen und Sammlungen, in denen er über zusätzliche Informationen zu verschiednen Themen erhalten kann.
Der Kostenrahmen des Projektes liegt bei rund 500.000 Euro. Bevor die Projektumsetzung 2012 startet, müssen die Projektpartner noch ein umfangreiches Antragsverfahren durchlaufen, in dem die Projektbausteine weiter konkretisiert werden.


Neuer Bohlenweg im Venner Moor eröffnet

Das Naturschutzgebiet Venner Moor liegt in der Gemeinde Senden und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Kreis Coesfeld. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist das ehemalige Hochmoor von herausragender Bedeutung, da sich das derzeit überwiegend bewaldete Gebiet durch gezielte Wiedervernässungsmaßnahmen auf Dauer wieder zu einem wachsenden Moor entwickeln kann.
In diesem Jahr hat das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. in Zusammenarbeit mit dem Regionalforstamt Münsterland und mit Unterstützung der Gemeinde Senden zahlreiche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit im Moor durchgeführt. So ermöglicht es ein rund 300 Meter langer Eichenholz-Bohlenweg auf dem Hauptwanderweg nun den Besuchern, auch in den regenreichen Jahreszeiten das Gebiet trockenen Fußes zu durchqueren und vermittelt gleichzeitig ein ganz besonderes Moorerlebnis. Das Bauwerk dient ebenso der Besucherlenkung, wodurch der trittempfindliche Torfkörper und störungsempfindliche Tiere wie Kreuzotter und Krickente besser geschützt werden.
2010 wurden auch vier Informationstafeln an den Eingangsbereichen des Venner Moores aufgestellt und ein neues Faltblatt über das Moor gedruckt. Das Naturschutzzentrum informieret so über die Geschichte und die besondere Tier- und Pflanzenwelt dieses europäisch bedeutsamen Naturschutzgebietes. Das Faltblatt ist bei der Gemeinde Senden erhältlich und kann » hier heruntergeladen werden.
Das Projekt wurde aus Mitteln des „Programms für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege“ des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW und mit Fördermitteln aus dem „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ EFRE umgesetzt.


"Alter Hof Schoppmann" weiterqualifiziert

Das Projekt NATUR-, INFORMATIONS- UND BILDUNGSZENTRUM „ALTER HOF SCHOPPMANN“ hat eine erste wichtige Hürde im Bewerbungsverfahren der Regionale 2016 genommen! Dies wurde am 02.11. auf einer Pressekonferenz des Regionale-Lenkungsausschusses im Gronauer rock´n´popmuseum bekannt gegeben. Die Regionale 2016, die unter dem Motto ZukunftsLAND steht, ist ein Strukturförderprogramm des Landes NRW. Ausrichter der Regionale sind die Kreise Coesfeld und Borken mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne.
Da das Projekt „Alter Hof Schoppmann“ im Wesentlichen auf der innovativen Verknüpfung von Naturschutzarbeit und regionaler Entwicklung mit der sozialen Arbeit basiert, kann es entsprechend dem Regionalegedanken beispielhaft Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes aufzeigen. In dem Vorhaben, dass das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. gemeinsam mit dem Verein Interkulturelle Begegnungsprojekte, der Gemeinde Nottuln und Vertretern Daruper Vereine realisieren möchte, geht es um die Umnutzung des Alten Hofes Schoppmann in Ortskern von Nottuln-Darup. Auf dem Hof sollen so unterschiedliche Nutzungen wie ein Café mit einer Familienherberge und Möglichkeiten einer Tagespflege, ein Dorfgemeinschaftsraum, ein Lebensmittelladen und die Geschäftsstelle unseres Naturschutzzentrums untergebracht und miteinander verknüpft werden. Auch ist eine Erlebnisausstellung zur Natur- und Kulturlandschaft der Baumbergeregion, verbunden mit der Schaffung eines außerschulischen Lernortes und eines naturtouristischen Knotenpunktes vorgesehen. Jetzt folgen die nächsten Schritte im Regionale-Qualifizierungsprozess. Das Naturschutzzentrum wird an dieser Stelle regelmäßig über den Projektfortgang berichten.


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